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Pächter Felix Friess übernimmt Wolfsgrube

- 03.06.2026 - 

Viel bleibt, manches wird neu

Ortsteile sni Mit neuem Pächter und neuem Vorstand startet die Wolfsgrube in Zell-Weierbach in eine neue Saison. Seit Anfang des Jahres führt Felix Friess die traditionsreiche Gaststätte des Schützenverein Zell-Weierbach e.V.

Felix Friess freut sich schon auf die kommende Saison.

Viele Offenburgerinnen und Offenburger kennen die Wolfsgrube noch aus Kindertagen – vom Familienausflug, vom Spielen auf dem Spielplatz oder wegen der Tiere, die früher dort zuhause waren. Erinnerungen an Vögel, Esel und Dammwild gehören für viele ebenso zur Wolfsgrube, wie die Einkehr nach einem Spaziergang. Heute sind in den Sommermonaten noch zwei Ziegen aus dem Streichelzoo am Gifiz dort untergebracht. Der Tierbereich und der Spielplatz werden von der Stadt Offenburg sowie den Technischen Betrieben Offenburg (TBO) betreut.

Die Geschichte des Schützenvereins reicht bis ins Jahr 1925 zurück. Das Schützenhaus an der Wolfsgrube entstand Anfang der 1960er-Jahre in rund 2000 freiwilligen Arbeitsstunden und ist bis heute eng mit dem Vereinsleben verbunden – geschossen wird noch immer im Obergeschoss über der Gaststätte.

Friess übernimmt die Wolfsgrube von Susanne Basler, die den Betrieb altersbedingt abgegeben hat. Nach einem Bewerbungsverfahren und einer zweimonatigen Einarbeitung erhielt der 27-Jährige den Zuschlag für den Pachtvertrag. Der gebürtige Offenburger absolvierte nach dem Abitur am Grimmelshausen-Gymnasium Offenburg eine Hotelfach-Ausbildung mit Zusatzqualifikation Management im Europapark. Anschließend arbeitete er auf einem Kreuzfahrtschiff sowie mehrere Jahre erneut im Europa-Park – unter anderem an der Rezeption und als Schichtleiter.

Bewährtes bleibt

Vieles soll in der Wolfsgrube bewusst erhalten bleiben: Das Selbstbedienungsprinzip bleibt bestehen, ebenso die bekannte Speisekarte und der bisherige Lieferant der beliebten Flammkuchenböden. Ergänzend möchte Friess mit tagesaktuellen Angeboten eigene Akzente setzen. Unterstützt wird er dabei von einem neu zusammengestellten Team aus bisherigen und neuen Mitarbeitenden.

Gemeinsam mit dem ebenfalls neu aufgestellten Vereinsvorstand möchte Friess die Wolfsgrube als Treffpunkt für alle Generationen weiterentwickeln. Neben etablierten Veranstaltungen wie der „Schlagerparty“ oder „Wein. Gut. Wald“ kann er sich künftig auch neue Formate wie After-Work-Abende oder Day Sessions an Samstagen vorstellen. Sichtbarer werden soll die Wolfsgrube zudem über Instagram unter @schuetzenhauswolfsgrube sowie durch die neue Webseite. Neu ist außerdem die Möglichkeit der Kartenzahlung.

Friess' Ziel: Dass Gäste nicht nur als Kinder kommen und später mit eigenen Kindern zurückkehren, sondern die Wolfsgrube dauerhaft als lebendigen Ort erleben.

Öffnungszeiten:

Montag und Dienstag Ruhetag

Mittwoch bis Freitag 15 –21 Uhr,

Samstag 13 – 20 Uhr und

Sonntag 11 – 18 Uhr.

Webseite: www.schuetzenhaus-wolfsgrube.de